Die Staatsanwaltschaft Florenz hat den Prozess gegen den ehemaligen Intendanten des Maggio Musicale, Alexander Pereira, wieder aufgenommen und fordert jetzt eine Haftstrafe von vier Jahren und vier Monaten. Gegen den österreichischen Kulturmanager läuft eine Klage wegen Veruntreuung und Geldunterschlagung. Der Prozess wurde auf den 27. März angesetzt. Read More →
Nachdem die Salzburger Festspiele bereits in erster Instanz gegen den deutschen Kulturjournalisten Axel Brüggemann verloren hatten, wurden die in Berufung gegangenen Festspiele auch in zweiter Instanz abgewiesen. Das Festival warf Brüggemann vor, zu kritisch berichtet zu haben. Read More →
Haben Sie sich über die ICMA-Auszeichnung gefreut?
Es hat mich schon sehr erstaunt, weil es gab ja nicht nur positive Kritiken für diese Produktion. Es gab auch Schelte, auch in Richtung Musik. Gerade die Münchner Kritiker schienen sich überhaupt nicht an der Art und Weise zu begeistern, wie ich Johann Strauss Musik versucht habe zu deuten. Ich habe manchmal das Gefühl, sie schweben in Erinnerungen an die längst vergangenen Zeiten, ohne tatsächlich noch zu wissen, wie das nun wirklich war. Read More →
Viktoria Elisabeth Kaunzner, mit Ihrem neuen Album sprengen Sie musikalische Grenzen. Es ist ein Album, das östliche und westliche Traditionen verschmilzt und klassische Konzertrituale hinterfragt. Ihr 30-köpfiges multinationales Ensemble UKOREVV wird dabei zum Labor für eine neue, grenzüberschreitende Musiksprache. Sie suchen offenbar auch jenseits der Musik nach Inspiration. Gerade waren Sie intensiv auf der Berlinale unterwegs?
Ja, ich habe die Gunst der Stunde beim Schopf gepackt und war in sieben Filmen in vier Tagen. Das Niveau hat mich überrascht – Filme aus Korea, Taiwan, Kanada und eine deutsch-französische Produktion. Read More →
The Danish National Philharmonic Orchestra (Sønderjyllands Symfoniorkester) in Sønderborg (South Jutland) has announced that from the 2025/26 season, Christian Øland will take on the role of Chief Conductor. Read More →

Mahlers 3. Symphonie, mit ihren Naturlauten, ihrer Begegnung mit den Tieren, dem Menschen und mit der Liebe startet mit Bychkov in einer kräftigen, pathetischen und letztlich sehr langweiligen Art. Zunächst scheint das den Abwärtstrend zu bestätigen, auf dem sich der Dirigent in seinem Mahler-Zyklus befindet. Read More →

Mit ihrem neuen Album Saiga-Antilope entwickelt die Geigerin und Komponistin Viktoria Elisabeth Kaunzner ein musikalisches Manifest von persönlicher Dringlichkeit. Die Emanzipation weiblicher Komponistinnen, der transkulturelle Dialog als Quelle künstlerischer Inspiration und ein ökologisches Bewusstsein, das Musik als Mittlerin zwischen Mensch und Natur versteht, bilden die Grundpfeiler ihres künstlerischen Anliegens. Read More →

1701 geht John Weldon als Sieger aus einem Wettbewerb um die Vertonung von ‘The Judgement of Paris’ nach einem Libretto von William Congreve hervor. Die Geschichte handelt von dem inkognito als Hirten lebenden Paris, der auf Geheiß von Zeus den Wettstreit der Göttinnen Juno, Athene und Venus entscheiden soll. Read More →

Wenn Ursina Maria Braun am Cello und ihr Klavierpartner Florian Birsak auf der Fortepiano-Kopie eines Jakob Bertsche-Instruments von ca. 1810 ihr Programm mit Beethovens Variationen ‘Bei Männer welche Liebe fühlen’ beginnen, dann ist die Freude beim Hörer sofort groß, denn die beiden spielen so fantasievoll und inspiriert, so kommunikativ und rhetorisch, dass man gebannt zuhört. Read More →
Bruckner’s 9th under Païta is one of the fastest, most dramatic and eccentric on the market. What led the conductor to immerse himself in this music?
AH: It’s true. I was able to see this by consulting my rather extensive collection of interpretations of this work, and I realized the obvious. This rapidity – but I don’t like this word, which means nothing other than what the score in principle demands and which remains formal – deserves rather the qualifier of urgency. On the one hand, there is something hasty, even a decision, that of a confrontation with death, for example, which haunts this work far more than joy. In fact, there is no joy here, which is strange for a confession of faith, since the work is dedicated to « To the good God »)… Read More →