Giuseppe Verdi: Simon Boccanegra (1857); Germán Enrique Alcántara (Simon Boccanegra), Eri Nakamura (Amelia), William Thomas (Jacopo Fiesco),, Iván Ayón-Rivas (Gabriele Adorno), Sergio Vitale (Paolo Albiani), David Shipley (Pietro), Amelia’s Maid (Beth Moxon); Chorus of Opera North and Royal Northern College of Music Opera Chorus The Hallé, Mark Elder; # Opera Rara ORC65; Aufnahme 2024, Veröffentlichung 21.03.2025 (132') - Rezension von Norbert Tischer ** (For English, please scroll down)

Opera Rara veröffentlicht die erste Studioaufnahme der Originalfassung von Verdis Simon Boccanegra aus dem Jahr 1857. Die nach der Uraufführung am Teatro La Fenice in Venedig erfolglose Oper wurde 1881 überarbeitet. Diese zweite Fassung wird heute noch meistens gespielt. Read More →

Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf
(c) Jens Wegener

Die Deutsche Oper am Rhein, die kosteneffizient zwei Häuser bespielt, das eine in Düsseldorf und das andere in Duisburg, wird sich in Düsseldorf neu aufstellen. Nach jahrelangen Überlegungen hat sich der Stadtrat gegen eine Sanierung des bestehenden Hauses und für einen Neubau ausgesprochen, und zwar nicht, wie früher angedacht, auf dem aktuellen Gelände der Oper, sondern anderswo. Read More →

Thomas Quasthoff
(c) Harald Hoffmann / DG

Der 65-jährige deutsche Sänger Thomas Quasthoff wird mit dem Rheingau Musik Preis 2025 ausgezeichnet. In der Begründung des Rheingau Musik Festivals heißt es: « Der Rheingau Musik Preis 2025 wird an Kammersänger Prof. Thomas Quasthoff verliehen, einer herausragenden Künstlerpersönlichkeit unserer Zeit. Read More →

Konzerthaus Wien,
(c) Victoria Coeln

Im Großen Saal im Wiener Konzerthaus gaben sich zwei bekannte Solisten ein Stelldichein. Uwe Krusch verfolgte für Pizzicato, welche Werke Geigerin Patricia Kopatchinskaja und Pianist Fazıl Say anboten. Read More →

Johann Sebastian Bach: Konzerte BWV 1052 in d-Moll, BWV 1053 in E-Dur, BWV 1054 in D-Dur und BWV 1056 in f-Moll; Beatrice Rana, Klavier, Amsterdam Sinfonietta; # Warner Classics 5021732433589; Aufnahme 04.2022, Veröffentlichung 21.03.2025 (61'41) - Rezension von Norbert Tischer ** (For English please scroll down)

Die italienische Pianistin Beatrice Rana hat mit der Amsterdam Sinfonietta vier Bach-Konzerte aufgenommen. Wenn die erste Charakteristik der Musik Johann Sebastian Bachs ihr tänzerischer Charakter sein soll, dann ist dieses Album schon eine rundum gelungene Sache. Aber es gibt mehr, was uns auffällt und Ranas Interpretationen den Rang des Besonderen gibt. Read More →

Johannes Brahms: Streichquartette op. 51 Nr. 1 & op. 67; Camerata Quartett (Wtodzimierz Prorniriski, Andrzej Kordykiewicz, Piotr Reichert, Rafat Kwiatkowski); # Polish Society of Chamber Music; Aufnahme 12.204, Veröffentlichung 23.03.2025 (70'11) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)

Die Kammermusik von Johannes Brahms kann immer rückblickend oder vorausblickend interpretiert werden. Das Camerata Quartet – ein gestandenes Quartett aus Polen – spielt, wie zu erwarten war, rückblickend, hält Beethoven und Schubert im Hintergrund, zieht Besinnlichkeit und feinstes, ausgewogenes Musizieren der moderneren Gangart vor. Read More →

Mit einem festlichen Finale und anschließender Preisverleihung im Gewandhaus zu Leipzig endete am Freitag der Bach-Wettbewerb Leipzig 2025. Vierundzwanzig hochbegabte Pianisten aus 13 Nationen wetteiferten um den begehrten Titel ‘Bachpreisträger’. Ins Finale zogen davon eine Musikerin und zwei Musiker ein. Read More →

Konzerthaus Wien,
(c) Victoria Coeln

Im Großen Saal im Wiener Konzerthaus hatten die Wiener Philharmoniker Platz genommen, um zwei Werke großer Orchesterkultur zu präsentieren. Uwe Krusch durfte für Pizzicato das Konzert hören. Als Dirigent führte Yannick Nézet-Séguin durch den Abend. Schon für das erste Werk kam Pianist Yefim Bronfman hinzu. Read More →

Moto Perpetuo
(c) Altin Kaftira

Mit drei Balletten, Moto perpetuo, Invocation und Vers un Pays Sage, gesammelt unter dem Titel Kaleidoskop, zeigte das Ballett am Rhein in der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf große und packende Tanzkunst. Remy Franck berichtet. Read More →

Johann Sebastian Bach: Passio secundum Johannem BWV 245, Version II (1725); Ruth Holton, Bogna Bartosz, Markus Brutscher, Thomas Laske, Tom Sol, Kölner Kammerchor, Collegium Cartusianum, Peter Neumann; # MDG 102 2351-6; Aufnahme 11.-16.10.1999, Veröffentlichung 21.03.2025 (38’45/75’29) - Rezension von Guy Engels ** (For English please scroll down)

Johann Sebastian Bach hat sein erstes großes Oratorium, die Johannespassion, 1725 in einer überarbeiteten Fassung aufgeführt. Hierfür hat er Stellen überarbeitet, einiges neu komponiert und Teile verändert. Die zweite Fassung wird selten aufgeführt und ebenso wenig aufgenommen. Dabei hat auch diese Vertonung des Leidens Christi einen stark opernhaften Charakter, wie im Booklet geschrieben steht. Read More →

  • Pizzicato

  • Archives