Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade D-Dur K. 320 (Posthorn-Serenade) + Zwei Märsche K. 335; Mozarteumorchester Salzburg, Reinhard Goebel; # Berlin Classics 0303022BC; Aufnahme 03.2021, Veröffentlichung 21.03.2025 (46'07) – Rezension von Pál Körtefa ** (For English please scroll down)
Die im Freien auf einem Zug durch die Stadt Salzburg aufgeführten Werke boten dem kostenlos lauschenden Publikums am Wegesrand immer wieder Besonderheiten. In dieser Serenade, die man auch als Sinfonia concertante für sechs Bläser hören kann, gibt diese Besetzung das hervorstechende Merkmal. Mit ihrer Länge von rund 40 Minuten bot sie reichlich Genuss, blieb aber auch kompositorisch immer im Rahmen. Read More →
Giuseppe Verdi: Simon Boccanegra (1857); Germán Enrique Alcántara (Simon Boccanegra), Eri Nakamura (Amelia), William Thomas (Jacopo Fiesco),, Iván Ayón-Rivas (Gabriele Adorno), Sergio Vitale (Paolo Albiani), David Shipley (Pietro), Amelia’s Maid (Beth Moxon); Chorus of Opera North and Royal Northern College of Music Opera Chorus The Hallé, Mark Elder; # Opera Rara ORC65; Aufnahme 2024, Veröffentlichung 21.03.2025 (132') - Rezension von Norbert Tischer ** (For English, please scroll down)
Opera Rara veröffentlicht die erste Studioaufnahme der Originalfassung von Verdis Simon Boccanegra aus dem Jahr 1857. Die nach der Uraufführung am Teatro La Fenice in Venedig erfolglose Oper wurde 1881 überarbeitet. Diese zweite Fassung wird heute noch meistens gespielt. Read More →
Johann Sebastian Bach: Konzerte BWV 1052 in d-Moll, BWV 1053 in E-Dur, BWV 1054 in D-Dur und BWV 1056 in f-Moll; Beatrice Rana, Klavier, Amsterdam Sinfonietta; # Warner Classics 5021732433589; Aufnahme 04.2022, Veröffentlichung 21.03.2025 (61'41) - Rezension von Norbert Tischer ** (For English please scroll down)
Die italienische Pianistin Beatrice Rana hat mit der Amsterdam Sinfonietta vier Bach-Konzerte aufgenommen. Wenn die erste Charakteristik der Musik Johann Sebastian Bachs ihr tänzerischer Charakter sein soll, dann ist dieses Album schon eine rundum gelungene Sache. Aber es gibt mehr, was uns auffällt und Ranas Interpretationen den Rang des Besonderen gibt. Read More →
Johannes Brahms: Streichquartette op. 51 Nr. 1 & op. 67; Camerata Quartett (Wtodzimierz Prorniriski, Andrzej Kordykiewicz, Piotr Reichert, Rafat Kwiatkowski); # Polish Society of Chamber Music; Aufnahme 12.204, Veröffentlichung 23.03.2025 (70'11) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)
Die Kammermusik von Johannes Brahms kann immer rückblickend oder vorausblickend interpretiert werden. Das Camerata Quartet – ein gestandenes Quartett aus Polen – spielt, wie zu erwarten war, rückblickend, hält Beethoven und Schubert im Hintergrund, zieht Besinnlichkeit und feinstes, ausgewogenes Musizieren der moderneren Gangart vor. Read More →
Johann Sebastian Bach: Passio secundum Johannem BWV 245, Version II (1725); Ruth Holton, Bogna Bartosz, Markus Brutscher, Thomas Laske, Tom Sol, Kölner Kammerchor, Collegium Cartusianum, Peter Neumann; # MDG 102 2351-6; Aufnahme 11.-16.10.1999, Veröffentlichung 21.03.2025 (38’45/75’29) - Rezension von Guy Engels ** (For English please scroll down)
Johann Sebastian Bach hat sein erstes großes Oratorium, die Johannespassion, 1725 in einer überarbeiteten Fassung aufgeführt. Hierfür hat er Stellen überarbeitet, einiges neu komponiert und Teile verändert. Die zweite Fassung wird selten aufgeführt und ebenso wenig aufgenommen. Dabei hat auch diese Vertonung des Leidens Christi einen stark opernhaften Charakter, wie im Booklet geschrieben steht. Read More →
Emilie Mayer: Symphonie Nr. 4 in h-Moll (Orch. Andreas N. Tarkmann) + Symphonie Nr. 6 in E-Dur; NDR Radiophilharmonie, Jan Willem de Vriend; # cpo 555 615-2; Aufnahme 02.2023, Veröffentlichung 20.03.2025 (68'19) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)
Emilie Mayers Vierte Symphonie ist verschollen. Andreas N. Tarkmann hat sie überaus erfolgreich nach dem Klavierauszug rekonstruiert. Der erste Satz ist beschwingt und leidenschaftlich, gut gelaunt und in der neuen Orchestrierung ungemein farbig. Das Adagio bringt einen starken Kontrast, er erinnert mich an Schumann, er ist ausladend romantisch, ein bisschen geheimnis- und sehnsuchtsvoll mit schönen Dialogen zwischen dunklen Bläsern und hellen Streichern. Read More →
Maria – Josquin in Leipzig; Josquin des Prez: Ave Maria … virgo serena + Ave Maria + Missa de Beata Virgine + Petite et accipietis + Miserator et misericors Dominus + Sana me Domine + Gaude Maria templum summe + Delevi ut nubem + Imperatrix angelorum + Pater noster / Ave Maria + Ego sum ipse + Verbum incarnatum; Amarcord; # Apollon Classics RK AP 10124; Aufnahme 2021, 2022 &.2023, Veröffentlichung 21.03.2025 (80’25) - Rezension von Guy Engels ** (For English please scroll down)
Josquin des Prez war selbst nie in Leipzig, seine Musik schon. Über Drucke, die es aus dem franko-flämischen Raum auch bis in die Messestadt Leipzig geschafft haben, wurde seine Musik auch dort bekannt und beliebt. Alte Codices, die in Leipzig archiviert sind, bilden die Grundlage für das neue Album von amarcord. Es ist Musik rund um die Verehrung von Maria mit als Kernstück der Missa de Beata Virgine. Read More →
Salve; Nicola Porpora: Salve Regina a voce sola (alto) con stromenti d-Moll + Sinfonia da camera a tre g-Moll op. 2/3 + Salve Regina a voce sola (soprano) con stromenti B-Dur Sinfonia da camera a tre e-Moll op. 2/5 + Regina Coeli a voce sola (alto) con stromenti C-Dur + Nisi Dominus; Pandolfis Consort, Czech Ensemble Baroque Choir; # Gramola 99341; Aufnahme 10.2023, Veröffentlichung 14.03 - 04.04.2025 (69'50) - Rezension von Norbert Tischer ** (For English, please scroll down)
Das Pandolfis Consort, der Countertenor Nicholas Spanos und der Czech Ensemble Baroque Choir präsentieren auf diesem Album Vokalwerke von Nicola Antonio Porpora(1686-1768). Read More →
Zoltan Kodaly: Duo für Violine und Cello op. 7 + Sonate für solo Cello op. 8; Andreas Brantelid, Cello, Benjamin Schmid, Violine; # Naxos 8.574530; Aufnahme 08.2021, Veröffentlichung 21.03.2025 (54'52) – Rezension von Uwe Krusch ** (For English please scroll down)
Die Kammermusikwerke Kodalys stammen aus seinen frühen Jahren. Das gilt auch für das Duo für Violine und Klavier sowie die Sonate für Cello solo. Read More →
Serge Prokofiev: Streichquartette Nr. 1 & 2 + Visions fugitives; Quatuor Danel; # Accentus ACC30640; Aufnahme 03.2024, Veröffentlichung 21.03.2025 (66') - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)
Prokofievs Kammermusik lebt wie seine symphonische Musik von den Spannungen zwischen lyrischen und aufgewühlt rhythmischen schnellen Passagen, wobei die Werke in sich gemischt sein können oder aber auch der einen oder der anderen Art angehören. Read More →