Johannes Brahms: Streichquartette op. 51 Nr. 1 & op. 67; Camerata Quartett (Wtodzimierz Prorniriski, Andrzej Kordykiewicz, Piotr Reichert, Rafat Kwiatkowski); # Polish Society of Chamber Music; Aufnahme 12.204, Veröffentlichung 23.03.2025 (70'11) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)
Die Kammermusik von Johannes Brahms kann immer rückblickend oder vorausblickend interpretiert werden. Das Camerata Quartet – ein gestandenes Quartett aus Polen – spielt, wie zu erwarten war, rückblickend, hält Beethoven und Schubert im Hintergrund, zieht Besinnlichkeit und feinstes, ausgewogenes Musizieren der moderneren Gangart vor. Read More →
Johann Sebastian Bach: Passio secundum Johannem BWV 245, Version II (1725); Ruth Holton, Bogna Bartosz, Markus Brutscher, Thomas Laske, Tom Sol, Kölner Kammerchor, Collegium Cartusianum, Peter Neumann; # MDG 102 2351-6; Aufnahme 11.-16.10.1999, Veröffentlichung 21.03.2025 (38’45/75’29) - Rezension von Guy Engels ** (For English please scroll down)
Johann Sebastian Bach hat sein erstes großes Oratorium, die Johannespassion, 1725 in einer überarbeiteten Fassung aufgeführt. Hierfür hat er Stellen überarbeitet, einiges neu komponiert und Teile verändert. Die zweite Fassung wird selten aufgeführt und ebenso wenig aufgenommen. Dabei hat auch diese Vertonung des Leidens Christi einen stark opernhaften Charakter, wie im Booklet geschrieben steht. Read More →
Emilie Mayer: Symphonie Nr. 4 in h-Moll (Orch. Andreas N. Tarkmann) + Symphonie Nr. 6 in E-Dur; NDR Radiophilharmonie, Jan Willem de Vriend; # cpo 555 615-2; Aufnahme 02.2023, Veröffentlichung 20.03.2025 (68'19) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)
Emilie Mayers Vierte Symphonie ist verschollen. Andreas N. Tarkmann hat sie überaus erfolgreich nach dem Klavierauszug rekonstruiert. Der erste Satz ist beschwingt und leidenschaftlich, gut gelaunt und in der neuen Orchestrierung ungemein farbig. Das Adagio bringt einen starken Kontrast, er erinnert mich an Schumann, er ist ausladend romantisch, ein bisschen geheimnis- und sehnsuchtsvoll mit schönen Dialogen zwischen dunklen Bläsern und hellen Streichern. Read More →
Maria – Josquin in Leipzig; Josquin des Prez: Ave Maria … virgo serena + Ave Maria + Missa de Beata Virgine + Petite et accipietis + Miserator et misericors Dominus + Sana me Domine + Gaude Maria templum summe + Delevi ut nubem + Imperatrix angelorum + Pater noster / Ave Maria + Ego sum ipse + Verbum incarnatum; Amarcord; # Apollon Classics RK AP 10124; Aufnahme 2021, 2022 &.2023, Veröffentlichung 21.03.2025 (80’25) - Rezension von Guy Engels ** (For English please scroll down)
Josquin des Prez war selbst nie in Leipzig, seine Musik schon. Über Drucke, die es aus dem franko-flämischen Raum auch bis in die Messestadt Leipzig geschafft haben, wurde seine Musik auch dort bekannt und beliebt. Alte Codices, die in Leipzig archiviert sind, bilden die Grundlage für das neue Album von amarcord. Es ist Musik rund um die Verehrung von Maria mit als Kernstück der Missa de Beata Virgine. Read More →
Salve; Nicola Porpora: Salve Regina a voce sola (alto) con stromenti d-Moll + Sinfonia da camera a tre g-Moll op. 2/3 + Salve Regina a voce sola (soprano) con stromenti B-Dur Sinfonia da camera a tre e-Moll op. 2/5 + Regina Coeli a voce sola (alto) con stromenti C-Dur + Nisi Dominus; Pandolfis Consort, Czech Ensemble Baroque Choir; # Gramola 99341; Aufnahme 10.2023, Veröffentlichung 14.03 - 04.04.2025 (69'50) - Rezension von Norbert Tischer ** (For English, please scroll down)
Das Pandolfis Consort, der Countertenor Nicholas Spanos und der Czech Ensemble Baroque Choir präsentieren auf diesem Album Vokalwerke von Nicola Antonio Porpora(1686-1768). Read More →
Zoltan Kodaly: Duo für Violine und Cello op. 7 + Sonate für solo Cello op. 8; Andreas Brantelid, Cello, Benjamin Schmid, Violine; # Naxos 8.574530; Aufnahme 08.2021, Veröffentlichung 21.03.2025 (54'52) – Rezension von Uwe Krusch ** (For English please scroll down)
Die Kammermusikwerke Kodalys stammen aus seinen frühen Jahren. Das gilt auch für das Duo für Violine und Klavier sowie die Sonate für Cello solo. Read More →
Serge Prokofiev: Streichquartette Nr. 1 & 2 + Visions fugitives; Quatuor Danel; # Accentus ACC30640; Aufnahme 03.2024, Veröffentlichung 21.03.2025 (66') - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)
Prokofievs Kammermusik lebt wie seine symphonische Musik von den Spannungen zwischen lyrischen und aufgewühlt rhythmischen schnellen Passagen, wobei die Werke in sich gemischt sein können oder aber auch der einen oder der anderen Art angehören. Read More →
Friedrich Gulda: Konzert für Cello & Blasorchester (Fassung für Violine & Blasorchester) - Kurt Weill: Konzert für Violine & Blasorchester op. 12 + Song for Solo Violin Youkali (Arr. B. Schmid) - Benjamin Schmid: For Fritz für Violine solo; Benjamin Schmid, Violine, Salzburg Wind Philharmonic, Hansjörg Angerer; # Gramola 99340; Aufnahme 2016, Veröffentlichung 07.-21.03.25 (63‘59) - Rezension von Alain Steffen ** (For English please scroll down)
Friedrich Guldas munter-phantasievolles Konzert für Violine und Blasorchester ist eine amüsante Mischung aus Jodlerthemen, Popmusik, Wiener Klängen, Swing, Funk- und Free-Jazz. Und das in prächtigem Big Bandsound! Ursprünglich wurde dieses Konzert für Cello komponiert, hier wurde die Fassung für Violine eingespielt. Es ist kein Werk, das Musikgeschichte schreiben wird, aber ein hörenswertes Zeugnis des experimentierfreudigen und unkonventionellen Friedrich Gulda. Read More →
Witness: Mary Kouyoumdjian: Bombs of Beirut + Groung (Kranich) + I Haven’t the Words + Silent Cranes; Kronos Quartet (David Harrington, John Sherba, Violine, Hank Dutt, Viola, Paul Wiancko, Cello); # Phenotypic PR-2501; Aufnahme 12.2023; Veröffentlichung 14.03.2025 (61'20) – Rezension von Uwe Krusch ** (For English please scroll down)
Mary Kouyoumdjian ist Komponistin und Dokumentarfilmerin. Als armenische Amerikanerin der ersten Generation war sie direkt vom libanesischen Bürgerkrieg und dem armenischen Völkermord betroffen. Die Werke auf ihrem ersten Porträtalbum sind ein Beispiel dafür, wie sie als Verfechterin der Meinungsfreiheit und der Kunst letztere als Ausdrucksverstärker einsetzt, indem sie oft Zeugenaussagen und Feldaufnahmen von Orten integriert, um Empathie zu wecken. Damit möchte sie Erfahrungen im Zusammenhang mit sozialen und politischen Konflikten vermenschlichen. Read More →
Antonín Dvorak: Romanze f-Moll op. 11 + Vier romantische Stücke (Arr. Alex Fortes) - Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219; Grace Park, Violine, Prague Philharmonia, Emmanuel Villaume; # Orchid ORC100369; Aufnahme 02.2024; Veröffentlichung 14.03.2025 (72'46) – Rezension von Uwe Krusch ** (For English please scroll down)
Das Debutalbum der in Los Angeles geborenen Geigerin Grace Park bietet das fünfte Konzert von Mozart sowie von Dvorak die Romanze und vier Romantische Stücke an. Während die Romanze oft mit Orchester zu hören ist, tauchen die Stücke sonst mit Begleitung des Klaviers auf. Diese Fassung mit Streichern hat Alex Fortes auf Wunsch der Solistin erstellt. Read More →