Johann Strauss. Baba Bussi; Werke von Johann Strauss, Eduard Strauss, Franz Schubert, Serge Prokofieff, Fritz Kreisler, George Gershwin, Josef Lanner, Richard Strauss, Alexandre Tansman, Eduard Gärtner, Leopold Godowsky; Duo Praxedis; # Ars Produktion 38680, Aufnahme 01.2025, Veröffentlichung 07.-21.03.2025 (73’02/79’38) - Rezension von Guy Engels ** (For English please scroll down)
Baba Bussi – Servus und Küsschen: Zwei typisch wienerische, österreichische Ausdrücke stehen als Untertitel auf diesem Album. Typisch ‘wianerische’ Musik steht denn auch im Mittelpunkt über 150-minütigen Produktion. Das Duo Praxedis erweist dem Walzerkönig, seinen Zeitgenossen, sowie jenen, die ihn und die er inspiriert hat, seine Reverenz. Das Repertoire reicht von Johann Strauss bis zu Richard Strauss mit dem Rosenkavalier-Walzer und George Gershwin. Read More →
Justin Donolly: Ceilidh, op. 29/I + Celebratio per viola sola, op. 29/IV + Celebratio super Ter in lyris Leo, op. 29/II + Collana, op. 29/III + Gymel B, op. 39/II + Streichtrio op. 43 + Tesserae C op. 15/III + Tesserae E, Op. 15/V + Triad V op. 19; Mitglieder des Kreutzer Quartet (Mihailo Trandafilovski, Violine, Peter Sheppard Skærved, Violine und Viola, Neil Heyde, Cello), Musiker der Royal Academy of Music: Muriel Oberhofer, Tiago Soares Silva, Emily Su, Violine, Adonis Lau, Andrea Fages Saiz, Bratschen, Bertram Turetzky, Kontrabass, Dmytro Fonariuk, Roger Heaton, Klarinette, Alise Siliņa, Akkordion, Nancy Turetzky, Flöte; # Metier MEX 77209; Aufnahme 09.1983, 03., 04., 07.2024, Veröffentlichung 07-14.03.2025 (73'34 + 59'39) – Rezension von Pál Körtefa ** (For English please scroll down)
Der 1933 in London geborene Justin Connolly schrieb zunächst im seriellen 12-Ton-Stil à la Schönberg, zog diese Werke aber zurück. Ab 1963 an der Yale University fand er seine individuelle Stimme. Kennzeichnend für diese Werke ist das Miteinander kleiner Motive in komplexen Texturen. Raum-Zeit-Notation und Verzierungen sowie traditionelle Metren werden virtuos gemischt. Später erweiterte er sein Ausdrucksspektrum um direkte und einfache motivische Elemente. Read More →
Dmitri Shostakovich: Symphonie Nr. 11 (Das Jahr 1905); London Symphony Orchestra, Gianandrea Noseda; # LSO Live LSO0888; Aufnahme 11.2022, Veröffentlichung 14-21.03.2025 (63'07) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)
Gianandrea Noseda startet die 11. Symphonie von Shostakovich recht spannend und auch einfühlsam, mischt unter das Bedrohliche auch Nostalgie und Melancholie. Ab dem zweiten Satz, wenn die Szenen diese filmischen Musik wechseln ist Nosedas Schnittgefühl nicht mehr optimal. Es gelingt ihm nicht so gut wie vielen anderen Dirigenten die Kameraperspektiven und die einzelnen Episoden zu differenzieren. Im zweiten Satz zeigt sich kein wirklicher Entwicklungsprozess, es ist eher ein musikalisches Abspulen als ein übergreifendes Atmen mit allem, was dazu gehört. Read More →
Wynton Marsalis: Blues Symphony; Detroit Symphony Orchestra, Jader Bignamini; # Pentatone PTC5187232; Aufnahme 12.2023, Veröffentlichung 14.03.2025 (61'26) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)
« Je tiefer der Schmerz, desto tiefer der Groove », schreibt Wynton Marsalis im Vorwort zu seiner zweiten Symphonie, der Blues Symphony. Die sieben Sätze benutzen dabei verschiedene Stile, darunter Jazz, Blues, Ragtime, Boogie-Woogie, lateinamerikanische Tänze und Spirituals, alles in einem eher minimalistischen Ablauf, der jede Brillanz vermeidet und eher verhalten mit Klangeffekten vor allem von den Bläsern arbeitet. Das alles ist ebenso unoriginell wie uninspiriert und wird auch recht banal vom Detroiter Orchester serviert. Read More →
Gaetano Donizetti: Alfredo Il Grande; Antonino Siragusa, Gilda Fiume, Lodovico Filippo Ravizza, Adolfo Corrado, Valeria Giardello, Orchestra Donizetti Opera, Corrado Rovaris; # Naxos 8.660576-77; Liveaufnahme 2023, Veröffentlichung 14.03.2025 (127') - Rezension von Norbert Tischer ** (For English, please scroll down)
Diese Aufnahme stammt vom Donizetti-Festival 2023 in Bergamo. Alfredo il Grande ist eine Oper, mit der der damals 26-jährige Komponist 1823 am Theater San Carlo in Neapel debütierte. Die Oper war nicht erfolgreich und geriet nicht zuletzt wegen eines schwachen Librettos bald in Vergessenheit. Read More →
Französische Violinsonaten; Gabriel Fauré: Sonaten für Violine & Klavier Nr. 1 & 2 - Olivier Messiaen: Thema & Variationen für Violine & Klavier - Guillaume Lekeu: Sonate für Violine & Klavier - Maurice Ravel: Sonate für Violine & Klavier + Kaddisch + Berceuse sur le nom de Gabriel Fauré - Francis Poulenc: Sonate für Violine & Klavier; Thomas Albertus Irmberger, Violine, Michael Korstick, Klavier; # Gramola 99336; Aufnahme 11.2022 & 05.2023, Veröffentlichung 07.-21.03.25 (79‘05, 75’47) - Rezension von Alain Steffen
Dieses Doppelalbum von Gramola mit ausgewählten französischen Violinsonaten ist ein musikalischer Genuss. Thomas Albertus Irnberger, Violine und Michael Korstick, Klavier, stellen die Sonaten in wundervoll ausgearbeiteten Interpretationen vor. Read More →
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert op.6 - Peter Tchaikovsky: Violinkonzert op. 35; Guido Sant' Anna, Violine, Sao Paulo Symphony Orchestra, Thierry Fischer; # Naxos 8.574659; Aufnahme 07.2023, Veröffentlichung 14.03.2025 (65'56) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)
Der 2005 in Sao Paulo geborene Brasilianer Guido Sant’Anna ist der erste südamerikanische Geiger, der 2022, im Alter von 17 Jahren, den Fritz-Kreisler-Wettbewerb gewonnen hat. Beim Internationalen Yehudi-Menuhin-Wettbewerb in Genf gewann er 2018 den Publikumspreis und Chamber Music Award. Naxos widmet ihm nun ein Abum mit Mainstream-Repertoire. Read More →
Frédéric Chopin: Préludes Nr. 1-26 op. 28 - Johann Sebastian Bach: Präludien C-Dur BWV 846 & c-Moll BWV 847 aus WTK I - Serge Rachmaninov: Préludes op. 3 Nr. 2 & op. 23 Nr. 3 & 5 - Olivier Messiaen: Préludes Nr. 1-3 - Henryk Gorecki: Préludes op. 1 Nr. 1 & 4; Jan Lisiecki, Klavier; # Deutsche Grammophon 0028948660186; Aufnahme 2024, Veröffentlichung 14.03.2025 (79') – Rezension von Remy Franck ** (For English, please scroll down)
Der Kanadier Jan Liesiecki schickt den Chopin-Präludien eine Reihe von Kompositionen anderer Komponisten voraus, Bach, Rachmaninov, Gorecki und Messiaen, wobei mir die feinfühlig und poetisch gespielten Messiaen Stücke sehr gut gefallen, das wie auf einer Krücke stelzende BWV 846 aber auch gar nicht. Read More →
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3; Catriona Morison, Pueri Gaudentes, Prague Philharmonic Choir, Czech Philharmonic Orchestra, Semyon Bychkov; # Pentatone PTC5187363; Aufnahme 02. 2024, Veröffentlichung 07.3.2025 (102') Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)
Mahlers 3. Symphonie, mit ihren Naturlauten, ihrer Begegnung mit den Tieren, dem Menschen und mit der Liebe startet mit Bychkov in einer kräftigen, pathetischen und letztlich sehr langweiligen Art. Zunächst scheint das den Abwärtstrend zu bestätigen, auf dem sich der Dirigent in seinem Mahler-Zyklus befindet. Read More →
Saiga-Antilope - Viktoria Elisabeth Kaunzner: Silk Road + Lucid Dreams + Jasmine Rice + Saiga Antelope – Violeta Dinescu: Roman Fleuve - Elena Kats-Chernin: Times of Rain and Sun - Claudia Montero: Concierto para violín y orquesta de cuerdas - Wolfgang Amadeus Mozart: Adagio, K. 261; Viktoria Elisabeth Kaunzner, Violine, Universal Korean Organic Ensemble - Viktoria & Virtuosi (UKOREVV), Grace Kim, Gayageum; # Solo Musica SM437; Aufnahme: 02.2024, 10.2024, Veröffentlichung 07.03.2025 (dig.) - 02.05.2025(CD) - (68'40) - Rezension von Stefan Pieper ** (For English please scroll down)
Mit ihrem neuen Album Saiga-Antilope entwickelt die Geigerin und Komponistin Viktoria Elisabeth Kaunzner ein musikalisches Manifest von persönlicher Dringlichkeit. Die Emanzipation weiblicher Komponistinnen, der transkulturelle Dialog als Quelle künstlerischer Inspiration und ein ökologisches Bewusstsein, das Musik als Mittlerin zwischen Mensch und Natur versteht, bilden die Grundpfeiler ihres künstlerischen Anliegens. Read More →