Frédéric Chopin: Préludes Nr. 1-26 op. 28 - Johann Sebastian Bach: Präludien C-Dur BWV 846 & c-Moll BWV 847 aus WTK I - Serge Rachmaninov: Préludes op. 3 Nr. 2 & op. 23 Nr. 3 & 5 - Olivier Messiaen: Préludes Nr. 1-3 - Henryk Gorecki: Préludes op. 1 Nr. 1 & 4; Jan Lisiecki, Klavier; # Deutsche Grammophon 0028948660186; Aufnahme 2024, Veröffentlichung 14.03.2025 (79') – Rezension von Remy Franck ** (For English, please scroll down)
Der Kanadier Jan Liesiecki schickt den Chopin-Präludien eine Reihe von Kompositionen anderer Komponisten voraus, Bach, Rachmaninov, Gorecki und Messiaen, wobei mir die feinfühlig und poetisch gespielten Messiaen Stücke sehr gut gefallen, das wie auf einer Krücke stelzende BWV 846 aber auch gar nicht. Read More →
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3; Catriona Morison, Pueri Gaudentes, Prague Philharmonic Choir, Czech Philharmonic Orchestra, Semyon Bychkov; # Pentatone PTC5187363; Aufnahme 02. 2024, Veröffentlichung 07.3.2025 (102') Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)
Mahlers 3. Symphonie, mit ihren Naturlauten, ihrer Begegnung mit den Tieren, dem Menschen und mit der Liebe startet mit Bychkov in einer kräftigen, pathetischen und letztlich sehr langweiligen Art. Zunächst scheint das den Abwärtstrend zu bestätigen, auf dem sich der Dirigent in seinem Mahler-Zyklus befindet. Read More →
Saiga-Antilope - Viktoria Elisabeth Kaunzner: Silk Road + Lucid Dreams + Jasmine Rice + Saiga Antelope – Violeta Dinescu: Roman Fleuve - Elena Kats-Chernin: Times of Rain and Sun - Claudia Montero: Concierto para violín y orquesta de cuerdas - Wolfgang Amadeus Mozart: Adagio, K. 261; Viktoria Elisabeth Kaunzner, Violine, Universal Korean Organic Ensemble - Viktoria & Virtuosi (UKOREVV), Grace Kim, Gayageum; # Solo Musica SM437; Aufnahme: 02.2024, 10.2024, Veröffentlichung 07.03.2025 (dig.) - 02.05.2025(CD) - (68'40) - Rezension von Stefan Pieper ** (For English please scroll down)
Mit ihrem neuen Album Saiga-Antilope entwickelt die Geigerin und Komponistin Viktoria Elisabeth Kaunzner ein musikalisches Manifest von persönlicher Dringlichkeit. Die Emanzipation weiblicher Komponistinnen, der transkulturelle Dialog als Quelle künstlerischer Inspiration und ein ökologisches Bewusstsein, das Musik als Mittlerin zwischen Mensch und Natur versteht, bilden die Grundpfeiler ihres künstlerischen Anliegens. Read More →
John Weldon: The Judgment of Paris; Thomas Walker, Jonathan Brown, Helen Charlston, Kitty Whately, Aksel Rykkvin, Anna Dennis, Anna Cavaliero, Academy of Ancient Music, Julian Perkins; # AAM AAM046; Aufnahme 11.2023, Veröffentlichung 07.03.2025 (75’32) - Rezension von Guy Engels ** (For English please scroll down)
1701 geht John Weldon als Sieger aus einem Wettbewerb um die Vertonung von ‘The Judgement of Paris’ nach einem Libretto von William Congreve hervor. Die Geschichte handelt von dem inkognito als Hirten lebenden Paris, der auf Geheiß von Zeus den Wettstreit der Göttinnen Juno, Athene und Venus entscheiden soll. Read More →
Ludwig van Beethoven: 7 Variationen über Bei Männern, welche Liebe fühlen WoO 46 + Cellosonate Nr. 3 - Franz Schubert / Leopold Jansa: Die Taubenpost & Abschied aus Schwanengesang D. 957 + An die Musik D. 547 - Franz Schubert / August Lindner: Ständchen aus Schwanengesang D. 957 - Jan Hugo Vorisek: Variationen für Cello & Klavier op. 9; Ursina Maria Braun, Cello, Florian Birsak. Fortepiano; # Audite 97.829; Aufnahme 2024, Veröffentlichung 07.03.2025 (68'04) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)
Wenn Ursina Maria Braun am Cello und ihr Klavierpartner Florian Birsak auf der Fortepiano-Kopie eines Jakob Bertsche-Instruments von ca. 1810 ihr Programm mit Beethovens Variationen ‘Bei Männer welche Liebe fühlen’ beginnen, dann ist die Freude beim Hörer sofort groß, denn die beiden spielen so fantasievoll und inspiriert, so kommunikativ und rhetorisch, dass man gebannt zuhört. Read More →
Hainbach: Their Own Definition of Grandeur + Hammerzeit + A Simple Spell + Driving Force + Don't Tell Anyone + Primer + Sixty Miles Apart + I Belong With You + Sweet Oblivion + Civilization Tutorial + Static-Statisch + Stowaway + Rein Gold + Chloroform; Ensemble Modern; # Ensemble Modern Media EMLP001; Aufnahmedatum 10.2022, Veröffentlichung 07.03.2025 (37') – Rezension von Uwe Krusch ** (For English please scroll down)
Hinter dem Künstlernamen Hainbach verbirgt sich der 1978 in Freiburg im Breisgau geborene Stefan Paul Goetsch. Als YouTuber und Komponist experimenteller elektronischer Musik lebt er in Berlin. Unter seinem Pseudonym verwendet er experimentelle Musiktechniken mit Tonbandschleifen und nuklearen Testgeräten. Ein Markenzeichen ist es, alte Geräte zur Geräuscherzeugung einzusetzen. Ein britisches Musikmagazin bezeichnete seine Musik als Höllentrip. Manchen gilt er als einer der prägenden Musiker, die die Elektroakustische Musik ins 21. Jahrhundert bringen. Read More →
Beginnings; Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Es-Dur WoO 4 - Muzio Clementi: Klavierkonzert in C-Dur - Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 5 D-Dur KV 175; Anna Khomichko, Klavier, Philharmonisches Orchester Heidelberg, Mino Marani; # Genuin GEN25925; Aufnahme 10.-13.06.2024, Veröffentlichung 07.03.2025 (69’52) - Rezension von Guy Engels ** (For English please scroll down)
Beethoven hatte sein Klavierkonzert Nummer Null, Mozart hatte eine Frühphase, und der bedeutende Pianist und Pädagoge Clementi hat erstaunlicherweise nur ein Klavierkonzert hinterlassen. Wir sind in der Frühzeit des Klavierkonzertes, wie wir es heute kennen, mit drei Komponisten, die das Genre und das Instrument wesentlich geprägt haben. Read More →
Beyond; Thomas Adès: Powder Her Face (Suite) - Nico Muhly: Liar Suite aus Marnie - Matthew Aucoin: Eurydice Suite + Heath - Jonathan Dove: Stargazer; Peter Moore, Posaune, BBC Scottish Symphony Orchestra, Timothy Redmond; # Orchid ORC100368; Aufnahme 2024, Veröffentlichung 07.03.2025 (64'19) - Rezension von Norbert Tischer ** (For English, please scroll down)
Dieses Album mit zeitgenössischer Musik beginnt mit der dreiteiligen Suite aus Thomas Adès’ Kammeroper Powder Her Face. Thema der Oper ist die Dirty Duchess, Margaret Campbell, Herzogin von Argyll, deren sexuelle Ausschweifungen 1963 während ihres Scheidungsverfahrens für Skandale und Klatsch in Großbritannien sorgten. Die kleine Suite enthält brillante und funkelnde Musik. Read More →
Echoes of Eternity; Franz Schubert: Sechs Lieder - Johannes Brahms: Vier Ernste Gesänge, op. 121 - Frank Martin: Sechs Monologe aus Jedermann; Milan Siljanov, Bariton, Nino Chokhonelidze, Klavier; # Prospero PROSP0103; Aufnahme 11.2022, Veröffentlichung 07.03.2025 (56'53) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)
Bariton Milan Siljanov präsentiert sein erstes Liederalbum mit Schubert als Schwerpunkt, ergänzt durch zwei Zyklen von Johannes Brahms und Frank Martin. Das ist eine gute und interessante Zusammenstellung. Read More →
Édouard Lalo: Symphonie espagnole op. 21 + Camille Saint-Saëns: Violinkonzert Nr. 3 op. 61 + Pablo de Sarasate: Konzertfantasie über Bizet’s Carmen op. 25; James Ehnes, Violine, BBC Philharmonic, Juanjo Mena; # Chandos CHAN 20333; Aufnahme 04.2024, Veröffentlichung 07.03.2025 (72'03) – Rezension von Uwe Krusch ** (For English please scroll down)
Die Überschrift mag in die entgegengesetzte Richtung deuten, als sie gedacht ist. Denn für diesen Kontext wird die Dressur als die höchste Form des Reitens mit höchsten Ansprüchen an Pferd und Reiter, erlernte Figuren zu zeigen, verstanden. Und nicht etwa so gelesen, als ob jemand im beengten Raum eingehegt ist. Read More →